Prozess des Fräsens

Die Fräsmaschine zeichnet sich durch ein sich drehendes Werkzeug und ein stehendes Werkstück aus. Anders als bei der Drehmaschine drehen sich hier die Fräser oder Bohrer. Die Maschine hat eine so genannte Werkzeugspindel, die sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen kann. Es wird mit bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute gearbeitet.

Gefahren des Fräsens

Die größte Gefahr bei der Fräsmaschine geht von den Werkzeugen aus. Vor allem die Messerköpfe sind als Risikofaktoren zu betrachten. Die Messerköpfe sind in einer Fräskassette aufgenommen. Es besteht durchaus die Gefahr, dass sich die komplette Fräskassette löst. Eine Fräskassette wiegt zwischen 50 und 100 g. Durch die hohe Geschwindigkeit in der Maschine kommen hohe Kräfte, aber vor allem auch Durchdringungskräfte zum Tragen, da die Fläche dieser Teile sehr klein ist und damit die Geschwindigkeit auf die Schutzmaterialien voll durchschlägt.
Man hat sich in Europa auf ein kritisches Gewicht von 100 g festgelegt. Dies ist niedergeschrieben in der EN 12417.