Prozess des Drehens

Die Drehmaschine definiert sich durch ein drehendes Werkstück, welches in einem Spannwerkzeug festgemacht ist. Das Spannwerkzeug besteht aus einer sich drehenden Futtereinheit mit einem so genannten Dreibackenfutter. Dieses ermöglicht eine zentrische Klemmung des Werkstücks. Eine Variante ist die Befestigung mit einer so genannten Spannzange, welche jedoch nur bei kleineren Maschinen zum Einsatz kommt, besonders in Stangendrehautomaten. Die Gefahren bei Spannzangen sind deutlich geringer als beim Dreibackenfutter:

Gefahren des Drehens

Die größten Gefahren beim Drehen ergeben sich aus der hohen Drehzahl. Die Masse des gedrehten Teils und die Größe des Teils sind wichtige Faktoren, auf die man achten muss. Bei größeren Teilen werden entsprechend große Futterbacken verwendet. Die höchste Gefahr beim Drehen geht von besagten Futterbacken aus. Diese befinden sich auf einer Kreisbahn des Drehvorgangs. Sie sind auf so genannten Bahnen aufgebracht und können tangential wegfliegen. Eine weitere Gefahrenquelle sind die Späne. Aus ökologischen Gründen wurde der Einsatz von Kühlmittel in den Maschinen herabgesetzt. Dies hat zur Folge, dass Späne, die beim Bearbeiten des Werkstücks umherfliegen, noch heißer werden.